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Ex-Verteidigungsminister Jung würdigt Struck

Berlin – Der ehemalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat seinen verstorbenen Amtsvorgänger Peter Struck (SPD) gewürdigt. „Er war ein sehr gern gesehener Verteidigungsminister und hatte ein Herz für die Bundeswehr“, sagte Jung der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitagausgabe) und fügte hinzu, ihn habe die Nachricht von Strucks Tod „sehr betroffen“ gemacht, denn man habe spüren können: „Strucks Engagement für die Soldaten hat ihn sehr zufrieden sein lassen.“ Jung erklärte weiter, er habe mit seinem SPD-Kollegen insbesondere über den Tod von Soldaten und die sich daraus ergebende Verantwortung für den jeweiligen Amtsinhaber „sehr intensiv gesprochen, zumal während des Amtswechsels ein Soldat in Afghanistan gefallen ist. Wir haben uns darüber ausgetauscht, was das Amt ausmacht, was es bedeutet, vor Angehörigen zu stehen, mit ihnen zu sprechen und diese Situation auch persönlich bewältigen zu müssen.“

Struck war von 1980 bis zum Jahr 2009 Bundestagsabgeordneter und unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD) von 2002 bis 2005 Bundesverteidigungsminister. Der SPD-Politiker war am Mittwoch im Alter von 69 Jahren nach einem schweren Herzinfarkt in einem Berliner Krankenhaus gestorben.

Foto: Peter Struck, Deutscher Bundestag / Thomas Koehler/phototek, Text: dts Nachrichtenagentur

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