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Extreme Hochwasserlage in Büdingen

Seit Tagen regnet es in weiten Teilen Hessens. Zum Regen kommt zudem noch die Schneeschmelze hinzu. Das hat am Freitag (29.01.2021) in Hessen für extreme Überschwemmungen gesorgt. Viele Bäche und Flüsse traten über ihre Ufer. Besonders betroffen ist die Stadt Büdingen im Landkreis Wetterau. Die Hochwasserlage ist dort besonders angespannt. "Das ist eine Katastrophe die über uns gekommen ist und wenn man das sieht kann man nur heulen", so Erich Spamer, Bürgermeister Stadt Büdingen. Das Wasser durchbrach eine Schutzmauer und drang bis in die Altstadt vor. Bis zu 40 Zentimeter steht das Wasser dort auf den Straßen. "Teilweise konnte man nur noch schwimmen, man konnte gar nicht mehr stehen. Die Autos sind herum geschwommen und die Gasmelder gingen an. Die Leute gerieten in Panik", schildert Edgar Lamberz, Mitglied DLRG Nidda. Viele Keller liefen voll. Anwohner mussten von der Feuerwehr aus ihren Häusern befreit werden. "50 Prozent der Menschen haben sich retten lassen. Die anderen sind geblieben und warten", so Lamberz weiter. Wie groß der Schaden ist, ist aktuell noch nicht absehbar. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind noch bis in die späten Abendstunden im Einsatz. Auch der Katastrophenschutz des DLRG ist vor Ort und unterstützt die Feuerwehr. Nicht nur in Büdingen kam es zu Überschwemmungen. Auch in anderen Gemeinden, wie Gründau (Lkr. Main-Kinzig-Kreis) standen viele Straßen aufgrund der starken Regenfälle und der Schneeschmelze unter Wasser.

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