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	Kommentare zu: Familienministerin will Kinderlose stärker unterstützen	</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten zu Wirtschaft und Politik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 09 Sep 2020 06:26:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Bernd Ilema		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4221</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bernd Ilema]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 06:26:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ja, Mutterschutz und Stillen sind wichtig. In den ersten sechs Monaten.
Anschließend gibt es keine Ausreden für Männer mehr, die sich nicht an Kindererziehung und Hausarbeit beteiligen wollen. Grundsätzlich sollte es aber jeder Familienkonstellation freigestellt sein, für welche Variante sie sich entscheiden. Leider wird die Wahlfreiheit oft durch (monitäre) Sachzwänge eingeschränkt. Ich kann das nur bestätigen der Elternteil der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert hat auch weniger Energie und Zeit sich um die nächsten Karriere Schritte zu kümmern, besonders wenn die Kinder durch künstliche Befruchtung entstanden sind (bei uns war das Mitochondrien-Spende in der Ukraine). Wenn ich heute jungen Menschen einen Rat geben dürfte egal wer was verdient beide sollten die Betreuung unter einander gerecht aufteilen und das Einkommen sollte keine Rolle spielen. Man sollte das aber auch besser schon vor der Familiengründung klar stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Mutterschutz und Stillen sind wichtig. In den ersten sechs Monaten.<br />
Anschließend gibt es keine Ausreden für Männer mehr, die sich nicht an Kindererziehung und Hausarbeit beteiligen wollen. Grundsätzlich sollte es aber jeder Familienkonstellation freigestellt sein, für welche Variante sie sich entscheiden. Leider wird die Wahlfreiheit oft durch (monitäre) Sachzwänge eingeschränkt. Ich kann das nur bestätigen der Elternteil der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert hat auch weniger Energie und Zeit sich um die nächsten Karriere Schritte zu kümmern, besonders wenn die Kinder durch künstliche Befruchtung entstanden sind (bei uns war das Mitochondrien-Spende in der Ukraine). Wenn ich heute jungen Menschen einen Rat geben dürfte egal wer was verdient beide sollten die Betreuung unter einander gerecht aufteilen und das Einkommen sollte keine Rolle spielen. Man sollte das aber auch besser schon vor der Familiengründung klar stellen.</p>
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		<title>
		Von: Kai Mirrow		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4220</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kai Mirrow]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 06:17:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4220</guid>

					<description><![CDATA[Natürlich können auch Männer in Teilzeit arbeiten, aber leider nur eingeschränkt. Der Vater kann nicht in Mutterschutz gehen und tut sich auch mit dem Stillen schwer. Alleine dadurch wird die Arbeitszeit der Frau schon längere Zeit unterbrochen, was einer Karriere nicht dienlich ist.
Die Betrachtung alleine der wirtschaftlichen Faktoren greift immer zu kurz, egal ob bei Frau oder Mann. Man kann es am Beispiel meiner Karriere vielleicht nachvollziehen: Guter Job - gutes Geld - Herzinfarkt mit 48. Unterm Strich wäre ein nicht ganz so guter Job mit weniger Geld und ohne Infarkt die wohl bessere Wahl gewesen. Das verschiebt das Problem aber nur auf den anderen Teil der Paarbeziehung.
Kinder kosten Geld und Ressourcen, besonders wenn es auf natürliche Wege nicht klappt und man greift zu den Mitteln, die einem Repromedizin zur Verfügung stellt (sei es sogar die günstige ukrainische, man wird dort nur als Selbstzahler behandelt!).
Das trifft jeweils die Person, die sich hauptsächlich um das Kind/die Kinder kümmert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich können auch Männer in Teilzeit arbeiten, aber leider nur eingeschränkt. Der Vater kann nicht in Mutterschutz gehen und tut sich auch mit dem Stillen schwer. Alleine dadurch wird die Arbeitszeit der Frau schon längere Zeit unterbrochen, was einer Karriere nicht dienlich ist.<br />
Die Betrachtung alleine der wirtschaftlichen Faktoren greift immer zu kurz, egal ob bei Frau oder Mann. Man kann es am Beispiel meiner Karriere vielleicht nachvollziehen: Guter Job &#8211; gutes Geld &#8211; Herzinfarkt mit 48. Unterm Strich wäre ein nicht ganz so guter Job mit weniger Geld und ohne Infarkt die wohl bessere Wahl gewesen. Das verschiebt das Problem aber nur auf den anderen Teil der Paarbeziehung.<br />
Kinder kosten Geld und Ressourcen, besonders wenn es auf natürliche Wege nicht klappt und man greift zu den Mitteln, die einem Repromedizin zur Verfügung stellt (sei es sogar die günstige ukrainische, man wird dort nur als Selbstzahler behandelt!).<br />
Das trifft jeweils die Person, die sich hauptsächlich um das Kind/die Kinder kümmert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Meli Volcae		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4219</link>

		<dc:creator><![CDATA[Meli Volcae]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 06:12:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4219</guid>

					<description><![CDATA[Es ist doch vollkommen logisch, dass Mütter sehr viel öfter in Teilzeit arbeiten und gar nicht die Zeit haben, die Karriereleiter hochzuklettern (außer die sind weit über 40 und haben genug Geld für eine ukrainische Leihmutter verdient). Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis, für die es großartige Studien braucht. Die Bertelsmann-Studie beleuchtet aber leider noch nicht einmal die halbe Wahrheit: Wie sieht es mit Glück und Zufriedenheit aus, wie steht es um die Gesundheit? Wie sieht es während des Arbeitslebens aus, und wie danach? Eine Benachteiligung gegenüber kinderlosen Frauen rein auf das Einkommen zu beziehen wird doch der Sache nicht gerecht. Wer das tut, reduziert den Menschen auf einen Wirtschaftsfaktor, und das wiederum ist menschenunwürdig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch vollkommen logisch, dass Mütter sehr viel öfter in Teilzeit arbeiten und gar nicht die Zeit haben, die Karriereleiter hochzuklettern (außer die sind weit über 40 und haben genug Geld für eine ukrainische Leihmutter verdient). Das ist sicherlich keine neue Erkenntnis, für die es großartige Studien braucht. Die Bertelsmann-Studie beleuchtet aber leider noch nicht einmal die halbe Wahrheit: Wie sieht es mit Glück und Zufriedenheit aus, wie steht es um die Gesundheit? Wie sieht es während des Arbeitslebens aus, und wie danach? Eine Benachteiligung gegenüber kinderlosen Frauen rein auf das Einkommen zu beziehen wird doch der Sache nicht gerecht. Wer das tut, reduziert den Menschen auf einen Wirtschaftsfaktor, und das wiederum ist menschenunwürdig.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Iris Chantecler		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4218</link>

		<dc:creator><![CDATA[Iris Chantecler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 06:03:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4218</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe die Mutterschaft nicht als Strafe empfunden. Wir haben unsere Kinder relativ spät dank den ukrainischen Repromedizin-Ärzten bekommen und ich bin zu Hause geblieben, musste mich aber fortan immer wieder rechtfertigen und immer wieder wurde ich mit so einem merkwürdigen Ton &quot;reicht dir das, den ganzen Tag mit den Kindern&quot; gefragt. Ja, das hat mir gereicht, es war viel Arbeit, aber vor allem war es auch schön. Dazu muss man allerdings wissen, dass vor ungefähr 20 Jahren die Kindergarten- und Hortsituation viel schlechter war als heute. Zum Glück hat unser Familieneinkommen für dieses Modell gereicht. Allerdings sind wir nicht so oft in Urlaub gefahren, wie die Doppelverdiener.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Mutterschaft nicht als Strafe empfunden. Wir haben unsere Kinder relativ spät dank den ukrainischen Repromedizin-Ärzten bekommen und ich bin zu Hause geblieben, musste mich aber fortan immer wieder rechtfertigen und immer wieder wurde ich mit so einem merkwürdigen Ton &#8222;reicht dir das, den ganzen Tag mit den Kindern&#8220; gefragt. Ja, das hat mir gereicht, es war viel Arbeit, aber vor allem war es auch schön. Dazu muss man allerdings wissen, dass vor ungefähr 20 Jahren die Kindergarten- und Hortsituation viel schlechter war als heute. Zum Glück hat unser Familieneinkommen für dieses Modell gereicht. Allerdings sind wir nicht so oft in Urlaub gefahren, wie die Doppelverdiener.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jakob Boesor		</title>
		<link>https://wirtschaft.com/familienministerin-will-kinderlose-staerker-unterstuetzen/#comment-4217</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jakob Boesor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 05:59:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&quot;Diese sogenannte &quot;Motherhood Lifetime Penalty&quot; (lebenslange Strafe der Mutterschaft)...&quot;
Es mag Mütter geben, die ihre Mutterschaft nicht als Strafe empfinden. Wahrscheinlich diejenigen, die sich mit ü40  in den günstigen ukrainischen Kiwu-Zentren Kinder machen lassen. Ich dachte immer ich wäre für Gleichberechtigung und auch sonst modern. Klar hab ich Elternzeit genommen, auch mehr als zwei Monate. Ich hab auch Stunden reduziert, genau wie meine Frau.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl das ich damit nicht mehr modern, sondern fast reaktionär bin.
Ich verstehe nämlich diese ideologisch aufgeheizte Sprache nicht mehr, ich arbeite tatsächlich mehr als meine Frau...
Ich gestehe, als ganz normaler Mann fällt es mir immer schwerer in diesem Bereich noch durchzublicken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Diese sogenannte &#8222;Motherhood Lifetime Penalty&#8220; (lebenslange Strafe der Mutterschaft)&#8230;&#8220;<br />
Es mag Mütter geben, die ihre Mutterschaft nicht als Strafe empfinden. Wahrscheinlich diejenigen, die sich mit ü40  in den günstigen ukrainischen Kiwu-Zentren Kinder machen lassen. Ich dachte immer ich wäre für Gleichberechtigung und auch sonst modern. Klar hab ich Elternzeit genommen, auch mehr als zwei Monate. Ich hab auch Stunden reduziert, genau wie meine Frau.<br />
Aber irgendwie hab ich das Gefühl das ich damit nicht mehr modern, sondern fast reaktionär bin.<br />
Ich verstehe nämlich diese ideologisch aufgeheizte Sprache nicht mehr, ich arbeite tatsächlich mehr als meine Frau&#8230;<br />
Ich gestehe, als ganz normaler Mann fällt es mir immer schwerer in diesem Bereich noch durchzublicken.</p>
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