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FDP-Fraktionsvize fürchtet autoritäre Tendenzen durch Coronakrise

FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hat vor autoritären Tendenzen in Deutschland durch die Coronakrise gewarnt. „Es wäre fatal, die Logik der Krisenwirtschaft nach der Krise beizubehalten“, schreibt der FDP-Politiker in einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe der „Rheinischen Post“. Die politische Linke „mit ihrer Gemeinwirtschaft und die politische Rechte mit dem angeblichen Volkswillen stehen schon in den Startlöchern, genau dies als Folge der Krise wieder flächendeckend zu propagieren“, so der Liberale.

Eine solche Denke führe zwingend in autoritäre Herrschaft und Unterdrückung, da hier ein „angeblicher Kollektivwille die individuellen Bedürfnisse übertrumpfen soll“. Der FDP-Politiker verteidigte die temporäre Einschränkung der Grundrechte. Das verlange „zumindest aktuell der Schutz von Menschenwürde und körperlicher Unversehrtheit“. Der Wiederaufbau nach der Krise müsse aber genau andersherum geschehen. „Die Antwort auf die Vernichtung von Wohlstand durch den Shutdown muss sein, wieder mehr auf jene Ordnung zu setzen, die am besten dafür geeignet ist, neuen Wohlstand zu schaffen. Mehr Marktwirtschaft wagen“, so der FDP-Fraktionsvize.

Foto: Polizist überwacht Warteschlange vor Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

 

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