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FDP pocht auf Renten-Nachholfaktor

Die FDP pocht darauf, den Nachholfaktor bei der Rente wieder einzuführen und warnt, ansonsten würden die Renten in den kommenden Jahren stärker steigen als die Löhne. "Die Zahlen des Rentenversicherungsberichtes belegen erneut, was wir schon lange fordern: Die Bundesregierung muss den Nachholfaktor wieder einführen", sagte Johannes Vogel, rentenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Er freue sich über jeden Cent, den Rentner mehr in der Tasche haben.

"Gleichzeitig ist es eine Frage der Fairness, dass sich Löhne und Renten langfristig im Gleichschritt bewegen", so Vogel. "Unverantwortlicherweise haben Union und SPD 2018 mit diesem bewährten Prinzip unserer Rentenversicherung gebrochen", sagte Vogel. Der Nachholfaktor, der diesen Gleichschritt auch in Krisenzeiten sicherstelle, sei aus der Rentenformel gestrichen worden. "Das muss korrigiert werden, weil die Renten ansonsten in den kommenden Jahren stärker steigen als die Löhne. Die Rente muss aber für alle Generationen fair, verlässlich und ihre Finanzierung langfristig stabil sein." Nach den derzeit vorliegenden Daten wäre laut Rentenversicherung im kommenden Jahr aufgrund der wirtschaftlichen Lage rein rechnerisch eine Rentensenkung fällig. Dies verhindert jedoch eine Schutzklausel, die so genannte Rentengarantie. Eigentlich soll dann in folgenden Jahren, wenn die Wirtschaft wieder anspringt, die Rentenerhöhung geringer ausfallen. Doch dieser Nachholfaktor ist bis zum Jahr 2025 ausgesetzt. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Senioren, über dts Nachrichtenagentur

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