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FDP-Politiker Kuhle kritisiert Parteikollegen

Der innenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, hat Kritik an der Einstellung von Parteikollegen geübt. „Es gibt zu viele in der FDP, die sich darin gefallen, gehasst zu werden“, sagte Kuhle dem Magazin „Frankfurter Allgemeine Woche“. Es genüge nicht, sich darauf auszuruhen, nur von der Kernklientel gewählt zu werden.

Natürlich sei es gut, wenn manche Bürger die Partei wegen ihres Wirtschaftsprofils wählten, doch gebe es auch noch andere wichtige Themen. „Es ist nicht verkehrt, auch als FDP mehrheitsfähig zu sein“, so der FDP-Politiker weiter. Derzeit steht die FDP in bundesweiten Umfragen bei fünf bis sechs Prozent. Er werde von manchen Parteikollegen manchmal zu Unrecht als zu links abgekanzelt, sagte Kuhle. „Nur weil ich auf Twitter dreimal was gegen die AfD gesagt habe, gelte ich manchen plötzlich als sozialliberal“, so der FDP-Innenpolitiker weiter. Es sei aber „nicht links“, gegen die AfD zu sein. „Die AfD verachtet unsere Institutionen. Sie nutzt den Bundestag als Bühne für ihre autoritäre Show. Die wollen diese ganze Veranstaltung beenden. Da darf man sich nicht zurückhalten. Wir müssen da knallhart sein“, sagte Kuhle der „Frankfurter Allgemeinen Woche“ Er hatte zuletzt seinen Parteikollegen Thomas Kemmerich kritisiert, der an einer Corona-Demonstration mit AfD-Anhängern teilgenommen hatte.

Foto: Konstantin Kuhle, über dts Nachrichtenagentur

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