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FDP schlägt EU-Fonds für medizinische Nothilfe in Coronakrise vor

FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg dringt in der Coronakrise auf größere Unterstützung für medizinische Nothilfe innerhalb Europas. „Ich schlage vor, einen gemeinsamen europäischen Fonds zu bilden, in den die stärkeren Mitgliedsländer jetzt Geld für medizinische Nothilfe in den wirtschaftlich schwächeren EU-Staaten einzahlen“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben). „Das bedeutet konkrete Solidarität und ein starkes Signal für europäische Gemeinsamkeit in der Coronakrise.“

Eine Unterstützung finanzschwächerer EU-Mitgliedsstaaten durch Euro-Bonds lehnte Teuteberg jedoch ab. „Euro-Bonds sind auch unter der Überschrift Corona-Bonds keine gute Idee“, sagte die FDP-Generalsekretärin. „Sie bedeuten eine gesamtschuldnerische Haftung aller Eurostaaten, verändern die Stabilitätsarchitektur dauerhaft und setzen Fehlanreize zur übermäßigen Verschuldung. Handeln und Haften gehören aber zusammen.“

Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

 

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