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FDP verteidigt de Maizière im Drohnen-Skandal

Berlin - FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff hat sich im Streit um die gescheiterte Anschaffung der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" hinter Verteidigungsminister Thomas de Maizière gestellt. Der "Bild-Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) sagte Hoff: "Es wäre unredlich, den amtierenden Minister für den Ausfall des Euro-Hawks verantwortlich zu machen. Geplant wurde die Anschaffung von Rot-Grün, die Verträge wurden von der Großen Koalition geschlossen – da hängen alle mit drin."

Am Dienstag hatte das Verteidigungsministerium das milliardenschwere Rüstungsprojekt wegen massiver Probleme bei der Zulassung des unbemannten Flugzeugs für den europäischen Luftraums gestoppt. Heute will sich der Verteidigungsausschuss mit den Konsequenzen aus dem gescheiterten Drohnen-Geschäft befassen. "Deutschland hat ein Problem mit seiner Rüstungspolitik", erklärte Hoff. "Jetzt holen uns Entscheidungen ein, die getroffen wurden, als Rüstung noch Industriepolitik war." Der Vertrag für die Aufklärungsdrohnen unter der Großen Koalition im Jahr 2007 unterzeichnet worden.


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