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FDP will Kohlendioxid unterirdisch speichern

FDP-Fraktionsvize Lukas Köhler hat die Koalition angesichts des jüngsten Berichts des Weltklimarates aufgefordert, die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid zu ermöglichen. „Wir müssen uns auf den Weg Richtung Negativemissionen machen“, sagte Köhler der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (NBR). Der Bericht zeige, dass es richtig ist, möglichst schnell Erneuerbare Energien auszubauen.

„Er zeigt aber auch, dass wir weitere Technologieoptionen brauchen“, so der Experte für Klima und Energie. Konkret fordert Köhler ein Gesetz, das eine Grundlage für die CCS-Technologie („Carbon Capture and Storage“) schafft. Bei CCS wird CO2 abgeschieden und eingelagert, etwa in alten Erdgas-Lagerstätten.

„Im Moment sind die Gesetze darauf ausgerichtet, CCS in Deutschland zu verhindern“, kritisiert Köhler. Die Technologie sei jedoch wichtig, um Emissionen, die nicht vermieden werden können, abzufangen. Das ist beispielsweise in der Zement- oder Teilen der Chemieindustrie der Fall.

Der Koalitionsvertrag formuliere laut Köhler klar, dass die Ampel Negativemissionen mit CCS ermöglichen wolle. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch Grüne und SPD großes Interesse daran haben werden, den IPCC-Bericht auch umzusetzen“, so der FDP-Politiker. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: FDP-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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