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FDP will Steuerzahler um 21 Milliarden Euro entlasten

Die FDP will rückwirkend zum 1. Januar den Tarif der Einkommensteuer verschieben. Die Partei beziffere die damit verbundenen Mindereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden auf jährlich etwa 21 Milliarden Euro, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochsausgabe). Entsprechend mehr bleibe den Steuerzahlern von dem, was sie erwirtschaften.

Die FDP wolle zum einen den sogenannten Mittelstandsbau abflachen und zum anderen die Grenze für die Spitzenbelastung verschieben. Der Steuersatz von 42 Prozent solle erst für Einkommen von mehr als 90.000 Euro gelten, berichtet die Zeitung weiter. Den Höchststeuersatz von 45 Prozent packe die FDP jedoch nicht an. Er gilt für die Teile des Jahreseinkommens, die über 270.500 Euro hinausgehen. An diesem Freitag wird der Bundestag über das FDP-Steuerentlastungsgesetz 2020 erstmals beraten. "In den sechziger Jahren musste man noch das 18-Fache vom Durchschnittseinkommen verdienen, um den Spitzensteuersatz zu zahlen. Heute ist es lediglich das 1,5-Fache", sagte Christian Dürr, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Man schlage daher vor, "die Einkommensteuer für alle zu senken und gleichzeitig den Spitzensteuersatz zu verschieben, damit nicht mehr der Finanzminister der größte Gewinner einer Gehaltserhöhung ist, sondern die Menschen, die lange dafür gearbeitet haben", so der FDP-Politiker.

Foto: Steuerbescheid, über dts Nachrichtenagentur

 

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