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Fernbusse stärker als Bahn von Corona-Einbruch betroffen

Der Fernbusverkehr in Deutschland hatte sich im dritten Quartal vom Corona-Einbruch im Frühjahr erholt, bleibt weiter viel kräftiger hinter den Vorjahreswerten zurück, als die Bahn. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes wurden von Juli bis September 2,021 Millionen Personen mit Fernbussen befördert, im Schnitt jeweils 309 Kilometer weit. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 5,751 Millionen Personen, die durchschnittlich 297 Kilometer mit Fernbussen befördert wurden – in Personenkilometern entspricht das einem Rückgang um 63 Prozent.

Ganz anders sieht es bei der Bahn aus: Im Fernverkehr wurden im dritten Quartal 2020 24,483 Millionen Passagiere gezählt, die durchschnittlich jeweils 306 Kilometer fuhren; Im Vorjahreszeitraum waren es 39,821 Millionen Passagiere, die durchschnittlich 300 Kilometer zurücklegten, in Personenkilometern ist das ein Rückgang von lediglich 37 Prozent. Im zweiten Quartal war der Fernbus-Verkehr in Deutschland nach Personenkilometern noch um 97 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen, bei den Fernzügen gab es von April bis Juni ein Minus von 72 Prozent. Für das vierte Quartal sieht es übel für die Fernbus-Branche aus: Der dominierende Marktführer Flixbus hat am 3. November den Betrieb eingestellt, nachdem die Ministerpräsidentenkonferenz einen „Lockdown light“ beschlossen hatte. Die ursprünglich für 17. Dezember geplante Wiederaufnahme des Fahrbetriebs wurde ebenfalls abgesagt. Und auch Mitbewerber wie „BlaBlaBus“ fahren derzeit nicht. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Flixbus, über dts Nachrichtenagentur

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