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Feuerwehr rettet Menschen vor den Flammen: Brand in dicht bebauter Altstadt

Als am Mittwochabend im mittelfränkischen Schwabach eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude gemeldet wird, herrschte große Anspannung bei den Einsatzkräften. Zum einen sollen sich noch Personen im brennenden Haus befinden und zudem soll der Brand in einem alten Gebäude in der eng bebauten Altstadt ausgebrochen sein. Nachbarn hatten den Rauch im Gebäude der Feuerwehr gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, drang dichter Qualm aus dem zweiten Obergeschoss und dem Dach des Hauses. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch mehrere Bewohner im Gebäude. Diese konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Selbst der Wohnungseigentümer der Brandwohnung war noch im Gebäude und konnte gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. "Auch den Wohnungseigentümer konnten wir lebend retten", erklärt Ivo Schramm von der Feuerwehr. Glücklicherweise waren die Nachbarn rechtzeitig auf den Rauch aufmerksam geworden und hatten den Notruf gewählt. "Dadurch, dass wir relativ zeitig dran waren, konnten wir die Brandausbreitung auf die Nachbargebäude stoppen und eben auch die Menschen in Sicherheit bringen", schildert Schramm die Situation. Auch nach der Menschrettung gibt es für die Feuerwehr viel zu tun. Der Brand hatte bereits vom Zimmer auf den Dachstuhl übergegriffen und die Flammen fraßen sich noch in das Dach des benachbarten Gebäudes. Auch dort mussten die Anwohner evakuiert werden. "Die Nachbargebäude wurden geräumt, aufgrund der niedriger Temperatur wurde ein Bus zur Verfügung gestellt, wo sich die Anwohner aufwärmen können", erklärt Michael Petzold von der Polizei. Fünf Personen mussten vom Rettungsdienst behandelt und mit einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden. Die dichte Bebauung und der enge Raum für die Einsatzfahrzeuge stellten die Retter vor Probleme. "Man überlegt sich auf der Anfahrt, wie ist die räumliche Ordnung. Damit die Fahrzeuge vom Rettungsdienst der Feuerwehr nicht im Wege stehen", beschreibt Stefan Leuthold vom Rettungsdienst die Situation. Die Löscharbeiten zogen sich bis tief in die Nacht hin. Nun ermittelt die Kriminalpolizei, weshalb der Brand ausgebrochen war. Das betroffene Gebäude ist nicht mehr bewohnbar, die Wohnung im zweiten Stock ist völlig ausgebrannt. Ein Sachschaden lässt sich noch nicht beziffern.

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