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Forsa: CSU käme außerhalb von Bayern auf mindestens neun Prozent

Wenn die CSU bei der Bundestagswahl in ganz Deutschland wählbar wäre, bekäme sie die Zustimmung von mindestens neun Prozent der Wahlberechtigten. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ hervor. Forsa hatte vom 28. bis 30. April bundesweit ohne Bayern 1.630 Wahlberechtigte befragt.

Die Wahlberechtigten in den 15 Bundesländern gaben zu neun Prozent an, die CSU bei der kommenden Bundestagswahl ganz bestimmt wählen zu wollen, wenn die CSU nicht nur im Freistaat Bayern, sondern in ganz Deutschland Kandidaten aufstellen würde. „Weitere 15 Prozent würden sie wahrscheinlich wählen. Für 72 Prozent käme eine Wahl der CSU eher nicht oder auf keinen Fall in Frage“, heißt es in der Auswertung des Forsa-Instituts. Von den CDU-Anhängern würden 17 Prozent die CSU ganz bestimmt, 27 Prozent wahrscheinlich wählen – wenn sie auch im „CDU-Land“ wählbar wäre. Besonders beliebt ist die CSU im Osten. Dort würden zwölf Prozent „ganz bestimmt“ bei der CSU ihr Kreuz machen. Bei den Älteren käme eine bundesweit antretende CSU besonders gut an. Von den über 60-Jährigen würden die Regionalpartei elf Prozent „ganz bestimmt“ wählen. Von den 18- bis 29-Jährigen erklärten dies nur drei Prozent. Noch größerer Beliebtheit als bei CDU-Anhängern erfreut sich die CSU bei FDP-Anhängern. Von ihnen würden 24 Prozent eine bundesweite CSU „ganz bestimmt wählen“, weitere 16 Prozent würden dort „wahrscheinlich“ ihr Kreuz machen. Unter den Grünen-Anhängern finden sich hingegen 0 Prozent, die bundesweit CSU wählen würden. Als Gründe, warum sie lieber CDU als CSU wählen würden, sagten 44 Prozent, die CSU sei die bessere Partei, moderner und entscheidungsfreudiger. Auch die Rolle der Parteichefs ist ausschlaggebend. So erklärten 39 Prozent, Söder wäre der bessere Kanzlerkandidat. Dass die CSU konservativere Werte vertrete, gaben nur acht Prozent an. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: CSU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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