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Forschungsorganisationen kritisieren EU-Kommission

Die Präsidenten der vier großen deutschen Forschungsorganisationen haben die Europäische Kommission kritisiert. In einem Gastbeitrag für die "Zeit" schreiben sie, es sei "mehr als nur ein falsches Signal", dass die Förderung für Forschung und Entwicklung um 14 Prozent gekürzt werden solle. "Diese Entscheidung setzt die große Chance aufs Spiel, gestärkt aus der Krise hervorzugehen", so die Präsidenten Matthias Kleiner (Leibniz-Gemeinschaft), Reimund Neugebauer (Fraunhofer-Gesellschaft), Martin Stratmann (Max-Planck-Gesellschaft) und Otmar Wiestler (Helmholtz-Gemeinschaft).

"Wissenschaft, Forschung und Innovation zu stärken muss auch ein vorrangiges politisches Ziel für ganz Europa sein." Wolle Europa seinen Platz in der Welt behaupten, müsse es technologisch souverän werden. "Wissenschaft und Forschung können Krisen nicht allein lösen. Sie sind jedoch das Fundament für die Zukunft, für Wohlstand, Nachhaltigkeit und Stabilität", hieß es. "Die Ausgaben für die Forschung zu kürzen ist falsch und langfristig nicht zielführend." (dts Nachrichtenagentur)

Foto: EU-Kommission in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

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