Frankfurt: Oberbürgermeister fordert mehr bezahlbaren Wohnraum

In einem Gespräch mit Vertretern der Frankfurter Wohnungsgenossenschaften bekräftigte Oberbürgermeister Peter Feldmann seine Entschlossenheit, für mehr bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt und dem Rhein-Main Gebiet zu arbeiten. Frankfurt müsse seine Anstrengungen weiter ausbauen, um bezahlbaren Wohnraum in angemessenem Umfang anzubieten. In der vergangenen Woche hatte eine neue Studie für Aufsehen gesorgt, die einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen steigenden Mieten und einem steigenden Armutsrisiko, insbesondere in Großstädten herstellt.

„Über alle politischen Fronten hinweg ist klar: Wir brauchen mehr Wohnungen und vor allem mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Frankfurter Wohnungsgenossenschaften sind dabei ein ganz wichtiger Partner“, sagte Oberbürgermeister Feldmann.

Ulrich Tokarski, Vorstandsvorsitzender der Volks- Bau- und Sparverein eG und Sprecher der großen Frankfurter Wohnungsgenossenschaften betonte, dass die Frankfurter Wohnungsgenossenschaften für sichere und faire Wohnungsangebote stehen und einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Wohnraumversorgung leisteten. „Wir sind bereit und in der Lage dieses Angebot auszubauen. Hierfür ist aber die Bereitstellung von bezahlbarem Bauland zwingende Voraussetzung. Daher begrüßen wir die durch Herrn Feldmann angeregte Diskussion zur Schaffung neuer Baugebiete. Nur so lassen sich die notwendigen Entscheidungsprozesse endlich in Gang setzen!“ Peter Feldmann sagte den Wohnungsgenossenschaften seine Unterstützung zu, nahm Sie aber auch gleichzeitig in die Pflicht, weiteren Wohnraum zu schaffen.

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