DeutschlandNews

Fraunhofer-Präsident will mehr Geld für Forschungsorganisationen

Der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer, fordert für den Pakt für Forschung und Innovation ein jährliches Plus von fünf Prozent für die großen Forschungsorganisationen. „Es müssten fünf Prozent Zuwachs sein – davon aber zwei Prozentpunkte dann klar leistungsbezogen“, sagte Neugebauer dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). Bisher erhalten die Forschungsorganisationen jährlich drei Prozent mehr, derzeit wird der Pakt neu verhandelt.

Für die Leistung könne man je nach den unterschiedlichen Aufgaben der Organisationen – also neben Fraunhofer die Max-Planck-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Leibniz-Gemeinschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft – eigene Kriterien festlegen, so der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft weiter. An die Länder appellierte er, mehr Geld für die Hochschulen bereitzustellen. „Bayern baut mit uns ein neues Institut für KI auf – mit sechs neuen Lehrstühlen in München. Das können andere Länder auch, den allermeisten geht es finanziell nicht schlecht“, sagte Neugebauer dem „Handelsblatt“. Nur Baden-Württemberg und Sachsen seien ähnlich gut aufgestellt. „Man kann nicht immer nach dem Geld anderer, also des Bundes, schreien“, mahnte der Fraunhofer-Chef.

Foto: Fraunhofer-Gesellschaft, über dts Nachrichtenagentur

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"