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Freie Stellen deutschlandweit erst nach 121 Tagen neu besetzt

Unternehmen müssen immer länger warten, bis sie geeignete Mitarbeiter finden. Laut neuer Daten der Bundesagentur für Arbeit konnte im vergangenen Jahr fast jede zweite der rund 730.000 offenen Stellen erst nach mehr als drei Monaten besetzt werden, berichtet am Montag die „Bild“. Im Schnitt dauert es 121 Tage, um einen sozialversicherungspflichtigen Job erfolgreich zu besetzen.

Im Jahr zuvor waren es noch 99 Tage. Ein wichtiger Grund dafür: nicht etwa flächendeckender Fachkräfte-Mangel, sondern laut Bundesagentur für Arbeit „Engpässe in einzelnen Berufsfeldern“, vor allem in der Altenpflege: „Der Markt ist leergefegt. Und Qualifizierungen und Weiterbildungen von arbeitslosen Helfern in der Altenpflege sind auch nicht immer möglich“, teilte die Bundesagentur der Zeitung mit. Hier dauert die Suche nach einem neuen Mitarbeiter durchschnittlich 170 Tage. Bei Klempnern und Heizungstechnikern können freie Stellen sogar im Schnitt erst nach 172 Tagen besetzt werden, bei Lokführern nach 163 Tagen. Ähnliche Engpässe gibt es bei Sicherheitsdiensten, Elektrotechnikern, auch bei Fliesenlegern sowie in der Kranken- und Körperpflege. Im Schnitt aller Branchen müssen Chefs in Hamburg besonders lange (116 Tage) nach geeigneten Angestellten suchen. Dahinter: Rheinland-Pfalz (106), Brandenburg und Bremen (je 105).

Foto: Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

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