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Freie-Wähler-Kandidatin hofft auf Abweichler in Bundesversammlung

Die Kandidatin der Freien Wähler für das Amt des Bundespräsidenten, Stefanie Gebauer, hofft auf Stimmen von CDU, CSU und den Ampel-Parteien. „Ich würde mich freuen, am Ende mehr als die 18 Stimmen der Freien Wähler zu erhalten. Das wäre ein Erfolg“, sagte Gebauer der „Welt“ (Samstagausgabe).

Die 41-jährige promovierte Astrophysikerin und Kommunalpolitikerin wurde am Donnerstag von den Freien Wählern nominiert. Gebauer sieht sich als demokratische Alternative zu Frank-Walter Steinmeier, dessen Wiederwahl durch die Stimmen von CDU, CSU, SPD, Grünen und FDP als sicher gilt. Neben AfD-Kandidat Max Otte und Linken-Kandidat Gerhard Trabert ist Gebauer die bisher einzige Bewerberin für das Amt des Bundespräsidenten.

„Ich möchte eine demokratische Alternative sein“, sagte Gebauer der „Welt“. Es gebe schon länger den Wunsch, dass auch eine Frau zur Wahl steht. „Ich möchte mit dieser Kandidatur auch jede Frau ermutigen, Verantwortung in diesem Staat, für die Bürger und für sich zu übernehmen. Deshalb stelle ich eine Alternative für die Wahlmänner und -frauen dar.“

Gebauer arbeitet als Referentin in der Landtagsfraktion der Freien Wähler in Brandenburg. Sie ist Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung in Kremmen (Landkreis Oberhavel).

In der Bundesversammlung wird sie nur als Kandidatin zur Wahl stehen: Als Wahlfrau der Freien Wähler ist sie nicht nominiert. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Bundespräsident, über dts Nachrichtenagentur

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