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„Fridays for Future“ kritisiert EU-Agrarreform

"Fridays for Future" hat die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP), auf die sich das Europaparlament am Freitagnachmittag verständigt hat, als "politische Bankrotterklärung" kritisiert. "Die europäische Politik verabschiedet sich diese Woche de facto vom Pariser Klimaabkommen", schreibt die Aktivistin Helena Marschall in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal Watson. Dass 387 Milliarden Euro an Subventionen ohne ausreichende Umweltvorgaben in die Agrarindustrie flössen, sei "absurd und erschreckend".

Die innereuropäische Landwirtschaft mache 13 Prozent der europäischen Gesamtemissionen aus: "Böden dienen als CO2-Speicher und sind somit ein gefährdender Kipppunkt in unserem ökologischen System, aber auch eine Chance, zusätzliche Emissionen zu speichern." Die Klimakrise könne durch eine andere Bewirtschaftung deshalb gebremst werden. Durch die "ausbeuterische und zerstörerische Agrarindustrie" werde die Klimakrise jedoch befeuert, so Marschall: "Mit dem jetzigen Vorschlag verpassen die europäischen Staaten viel mehr als nur eine Chance, sie riskieren das 1,5-Grad-Ziel " und riskieren damit alles." (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur

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