Gasumlage: Wie kommt es bei den Kunden an?


Das Russische Gas wird immer weniger und alternative Gaslieferanten sind teuer. Deswegen wird seit Wochen in Deutschland die Gasumlage diskutiert. Beschlossen ist sie ja bereits und heute wurde vom Netzbetreiberzusammenschluss Trading Hub Europe der Preis festgelegt. Verbraucher und Unternehmen müssen jetzt ab dem Herbst 2,4 ct pro Kilowattstunde Gas mehr bezahlen. In Nürnberg kommt die Umlage bei der Bevölkerung nicht gut an.  

Gasumlage erklärt

Die Gasumlage ist ein Kriseninstrument, mit dem die Kosten vom Ersatzgaskäufen auf die Verbraucher umlegt werden können. Sie gilt ab dem 1. Oktober 2022 und soll am 1. April 2024 enden. Die Höhe der geplanten Umlage kann alle Drei Monate angepasst werden. Auf Anfrage von Frankenfernsehen zu den Umsetzungsplänen wollten sich die Energieversorger der Region noch nicht äußern. Eine Beispielrechnung des Verbraucherportals Verivox zeigt die Mehrkosten der Umlage. 

 “Für einen Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh Gas pro Jahr liegen die Mehrkosten bei 144 Euro. In einem Paar-Haushalt mit einem jährlichen Jahresverbrauch von 12.000 kWh liegen die zusätzlichen Kosten bei 345 Euro, bei einem Haushalt mit Einfamilienhaus und einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh betragen die Mehrkosten durch die Gas-Umlage 576 Euro” – Quelle: Verivox Vergleichsportal

Sparen und mögliche Steuersenkung

Um die Kosten trotz der Gasumlage gering zu halten, sind auch die Nürnberger schon am Sparen. Um eine mögliche zweistellige Inflation durch die Gasumlage im Winter zu verhindern, möchte die Bundesregierung in Abstimmung mit der EU die Mehrwertsteuer auf die Umlage von 19 auf 7 Prozent senken. Doch bis jetzt wurde keine Einigung getroffen. 

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