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Gebäudedämmung für den Klimaschutz?

Deutschland gilt gemeinhin als das „Umwelt-Musterland“. Doch auch hierzulande sind die Energiesparpotentiale immer noch groß – vor allem in Gebäuden, die für etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs verantwortlich sind. Diese Zahl verdeutlicht die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Wärmedämmung. „Die sauberste Energie ist diejenige, die man nicht verbraucht“, sagt auch Michael Wiessner, Vorstand Vertrieb und Marketing des Dämmstoffherstellers Isover. In unsanierten älteren Gebäuden können durch Modernisierungen im energetischen Bereich sogar bis zu 85 Prozent der Energie eingespart werden. Doch dafür ist es wichtig, sich mit Dachdämmung auseinanderzusetzen.

Klimaverbesserung durch das Pflanzen von Bäumen

Modernisierungswillige Bauherren sollten zur Einhaltung der gesetzlichen Mindestvorgaben der Energiesparverordnung auf wohngesunde und ökologisch hochwertige Dämmstoffe zurückgreifen. Einige Unternehmen demonstrieren ihr Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt nicht nur durch ihre Produkte, sondern untermauern es auch durch ressourcenschonende Produktionsverfahren und die Förderung von Klimaschutzprojekten. Isover beispielsweise engagiert sich aktuell unter dem Motto „Sie dämmen – wir pflanzen“ für das Mischwald-Aufforstungsprojekt der Stiftung „Unternehmen Wald“. Je zwei Bäume pflanzt der Hersteller für jedes verkaufte Dämmstoff-Großgebinde der Wärmeleiterstufe 032 und leistet so einen aktiven Beitrag zur langfristigen Klimaverbesserung.

Mineralien statt knapper Ressourcen

Zu einer Verbesserung des Klimaschutzes tragen auch sogenannte Mineralwolle-Dämmstoffe bei. Sie besitzen in ihrer Lebenszyklus-Betrachtung extrem gute Umwelteigenschaften. Bei ihrer Herstellung kommen zudem größtenteils grenzenlos verfügbare Mineralien wie Quarz, Kalkstein, Dolomit, Feldspat und Rasorit zum Einsatz, während synthetische Materialien mit der begrenzten Ressource Erdöl produziert werden müssen. Auch Glaswolle-Dämmstoffe werden mit Mineralien gefertigt und  bestehen zu fast drei Vierteln aus Recycling-Glas. Zertifizierungen des Instituts Bauen und Umwelt e.V. (IBU) und das Umweltzeichen „Blauer Engel“ belegen die Umweltverträglichkeit solcher Produkte.

Nachhaltige Dämmung mit geringem Materialverbrauch

Für die richtige Dämmung der Gebäudehülle und einen nachhaltigen Wärmeschutz sollte daher verstärkt auf Mineralwolle-Dämmstoffe der Wärmeleitstufe 032 zurückgegriffen werden. Diese erzielen aufgrund ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit bereits bei einem sehr schlanken Aufbau hervorragende Ergebnisse. Das zahlt sich vor allem beim Einbau an schwierigen Stellen wie First, Traufe oder Dachüberständen aus. Außerdem kann dank des schlanken Einbaus Raum und Material gespart werden, was wiederum die Ressourcen schont.

Verbesserte Energiebilanz und erhöhte Wohnqualität

Mithilfe moderner Systemdämmungen kann nicht nur die Energiebilanz verbessert, sondern auch die Wohnqualität sowie der Wert eines Gebäudes gesteigert werden. Dank sogenannter Multi-Komfort-Lösungen lassen sich Aspekte der Wohnbehaglichkeit, der baubiologischen Unbedenklichkeit, des Energiesparens und der Sicherheit problemlos vereinen. Denn bei der Dämmung von Gebäudehüllen spielen Schall- und Brandschutzbestimmungen mittlerweile eine ebenso große Rolle wie der Schimmelschutz, der Abbau von Luftschadstoffen und der Werterhalt der Immobilie. Ein auf die individuellen Bedürfnisse des Hausbesitzers abgestimmtes Modernisierungsziel lässt sich zum Beispiel mit Systemen von Rigips und Isover erreichen. Hilfe bieten dabei speziell geschulte Berater, die für Modernisierungs- und Neubauprojekte maßgeschneiderte Dämm- und Ausbaukonzepte entwickeln.

Foto: djd/Saint-Gobain Isover G+H AG

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