Geheimdienst: Russland setzt Antipersonenminen ein

Russland setzt im Ukraine-Krieg offenbar auch Antipersonenminen ein. Damit solle die Bewegungsfreiheit entlang der Verteidigungslinien im Donbass eingeschränkt werden, heißt es im täglichen Lagebericht des britischen Militärgeheimdienstes vom Montag. Diese Minen hätten das Potenzial, Opfer sowohl unter dem Militär als auch unter der lokalen Zivilbevölkerung zu fordern.

In Donezk und Kramatorsk soll Russland den britischen Angaben zufolge Minen vom Typ PFM-1 und PFM-1S einsetzen, die gemeinhin auch als „Schmetterlingsminen“ bezeichnet werden. Die PFM-1 kam in der Vergangenheit bereits im sowjetisch-afghanischen Krieg zum Einsatz. Dort führte sie innerhalb der Zivilbevölkerung zu zahlreichen Opfern, wobei auch viele Kinder betroffen waren, die die Minen aufgrund ihrer aerodynamischen Schmetterlingsform und der farbigen Lackierung oft für Spielzeug hielten. (dts Nachrichtenagentur)



Foto: Russische Einsatzkräfte, MOD, Text: über dts Nachrichtenagentur

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