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Gesundheitsminister offen für längere Weihnachtsferien

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich positiv über den Vorschlag von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geäußert, die Weihnachtsferien wegen der Corona-Pandemie früher zu starten. "Das ist sicherlich ein Teil der Debatte, auch für Montag oder auch für die Folgewochen", sagte Spahn im RTL/n-tv-"Frühstart". Für Eltern, Kinder und Lehrer sei Planbarkeit wichtig.

"Das wäre mit so einer Maßnahme gegeben." Für größere Weihnachtsfeiern sieht Spahn keinen Spielraum. Es werde in den kommenden Monaten sicher keine Veranstaltungen mit "mehr als 10, 20 Teilnehmern" geben. "Die große Hochzeitsfeier, die große Geburtstagsfeier, auch die große Weihnachtsfeier, das muss ich jetzt ehrlicherweise sagen, das sehe ich im Dezember und auch im Winter insgesamt nicht." Der Gesundheitsminister schloss andere Lockerungen nach dem November-Lockdown aber nicht aus. Die hingen davon ab, wie sich die Infektionszahlen entwickelten. "Am Ende hängt es von uns allen ab. Passen wir aufeinander auf, reduzieren wir das Infektionsrisiko und vor allem die Kontakte", so der CDU-Politiker. Ob die Politik für Weihnachten bestimmte Regeln und Kontakt- oder Reisebeschränkungen plane, wollte Spahn nicht sagen. Auch zum Fest sollten die AHA-Regeln eingehalten und viel gelüftet werden. "Das braucht es nicht nur auf Arbeit, in Bus und Bahn, sondern eben auch im familiären, im privaten Bereich", so Spahn. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Urlauber reisen mit Schutzmaske ab, über dts Nachrichtenagentur

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