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Gewalteskalation in Ägypten: Obama sagt gemeinsames Militärmanöver ab

Washington - US-Präsident Barack Obama hat die Eskalation der Gewalt in Ägypten verurteilt und als Reaktion ein gemeinsames Militärmanöver mit der ägyptischen Armee abgesagt. "Der Kreislauf der Gewalt in Ägypten muss beendet werden", sagte Obama am Donnerstag. Als Reaktion auf die Gewalteskalation in der ägyptischen Hauptstadt Kairo am gestrigen Mittwoch sagte der Friedensnobelpreisträger das gemeinsame Trainingsmanöver "Bright Star" der US-Streitkräfte mit dem ägyptischen Militär sowie mit den Streitkräften anderer Länder ab.

An dem Manöver, das normalerweise alle zwei Jahre stattfindet, nahmen in der Vergangenheit Zehntausende Soldaten teil. Die USA könnten ihre Beziehungen zu Ägypten derzeit nicht wie gewohnt fortführen, so Obama weiter, der zudem erklärte, das sich das Land "auf einem gefährlichen Weg" befinde. "Die ägyptische Bevölkerung hat besseres verdient als das, was wir in den vergangenen Tagen gesehen haben", so Obama mit Blick auf die neuerliche Gewalteskalation weiter. Am Mittwoch waren bei blutigen Unruhen nach offiziellen Angaben über 520 Menschen in Ägypten getötet worden.

Foto: Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur

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