Gewerkschaft NGG will über 8,50 Euro Mindestlohn

Berlin – Nach der Gewerkschaft Verdi will auch die Gewerkschaft Nahrung Genussmittel Gaststätten (NGG) einen Mindestlohn von mehr als 8,50 Euro pro Stunde. Der „Bild-Zeitung“ (Mittwochausgabe) sagte die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger, die 8,50 Euro seien nicht ausreichend: „Das ist immer noch ein niedriger Lohn, der es kaum ermöglicht, von seiner Hände Arbeit zu leben.“ Verdi-Chef Frank Bsirske hatte vor dem Jahreswechsel gefordert, der Mindestlohn müsse mittelfristig auf zehn Euro pro Stunde steigen

Gleichzeitig kritisierte die NGG-Chefin, mögliche Stellenstreichungen wegen des Mindestlohns lägen im verfehlten Geschäftsmodell der einzelnen Arbeitgeber begründet. Auch in Nachbarländern habe es keine großen Arbeitsplatzverluste gegeben, sagte Rosenberger. „Sie haben positive Erfahrungen mit dem Mindestlohn gemacht, sonst wäre er längst abgeschafft.“

Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

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