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Göring-Eckardt: Bund und Länder agieren „nicht vorausschauend“

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat Bund und Ländern nach der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, in der Coronakrise nicht vorausschauend zu agieren. "Bund und Länder agieren in der Coronakrise nicht vorausschauend. Sie scheinen einmal mehr überrascht zu sein, dass die kaltes Jahreszeit und die nächsten Ferien vor der Tür stehen", sagte Göring-Eckardt der "Rheinischen Post".

Dieses "nur Auf-Sicht-Fahren" sei unverständlich. Es sei richtig, zu schauen, dass die Schulen und Kitas möglichst offen blieben und dass man einen Shutdown verhindere. "Doch wie die Regierung das schaffen will, bleibt unklar. Sie lässt nicht nur die Eltern schulpflichtiger Kinder mit ihren Fragen allein." Solidarität brauche Vertrauen in die Maßnahmen. "Daran muss die Bundesregierung dringend arbeiten", sagte Göring-Eckardt und forderte einen unabhängigen Pandemierat. "Es darf nicht der Eindruck entstehen, der Schutz gegen das Virus sei lediglich eine politische Verhandlungssache." Nur das sichere das so nötige Vertrauen der Bürgern in das Krisenmanagement der Regierung, so die Grünen-Fraktionschefin. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Katrin Göring-Eckardt, über dts Nachrichtenagentur

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