Start > Braunschweig > Göttingen: "Kleine Großstadt mit großen Perspektiven"

Göttingen: "Kleine Großstadt mit großen Perspektiven"

„Als kleine Groß Stadt mit großen Perspektiven“ sieht Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler Göttingen im interkommunalen Wettbewerb gut aufgestellt. Zwei Monate nach seinem Amtsantritt betonte Köhler auf dem traditionellen Neujahrsempfang der Stadt am Dienstag Abend, 6. Januar 2015, insbesondere Kompetenz, Kreativität und Engagement der Menschen in Göttingen aus über 100 Nationen seien ein unbezahlbarer Standortfaktor.
Wichtig für eine erfolgreiche künftige Entwicklung seien aber auch die Kraft und Stärke des Hochschul- und Wissenschaftsstandorts Göttingen sowie der Wissenstransfer vor Ort, der die Forschung, Entwicklung und Produktion zahlreicher Göttinger Betriebe fördere.In seiner Rede vor rund 500 Besucherinnen und Besuchern in der Stadthalle unterstrich Köhler die Bedeutung des Südniedersachsen-Programms der Landesregierung. Für die gesamte Region sei der Siedlungsraum Rosdorf-Göttingen-Bovenden der Anker mit besonderer Verpflichtung und besonderer Verantwortung. Man brauche in der Stadt den ehrenamtlichen Einsatz der Menschen, wie ihn beispielsweise die sozialen Clubs seit vielen Jahren unter Beweis stellten.
Köhler nannte die Unterbringung, Betreuung und Integration von immer mehr Flüchtlingen sowie die bessere Versorgung mit preisgünstigem Wohnraum als wichtige Herausforderungen des neuen Jahres. In diesem Zusammenhang sprach sich der Oberbürgermeister für eine Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Instituts für den Wissenschaftlichen Film aus – allerdings erst nach einer Zwischennutzung durch eine Flüchtlingsunterkunft und anschließendem Neubeginn der Planungen. Den soll es nach dem Votum des Oberbürgermeisters auch für das ehemalige Areal der Gothaer Versicherungen unter Einbeziehung von Neubauplänen im benachbarten Bereich Lönsweg / Ebertal geben. Köhler sprach dabei von Angebotsplanungen der Stadt an Investoren. Die Zeiten reiner Investorenplanung seien vorbei.
Vehement setzte sich das Stadtoberhaupt, der verstärkte Angebote zur Bürgerbeteiligung ankündigte, in seiner rund 20minütigen Rede für das Projekt des Kunstquartiers ein, das als nationales Projekt des Städtebaus enorme Chance für Göttingen berge. Die Stadt selbst habe zwar geordnete Finanzen, aber – nicht nur im Kulturbereich einen enormen Investitionsbedarf, der zu einer karten Verteilungsdiskussion führen werde. Köhler wörtlich: “Das, was wir haben, zu erhalten, werden wir uns Jahr für Jahr mühsam und manchmal qualvoll erarbeiten müssen.“

Hier nachlesen ...

Weil kritisiert Stellenabbau bei Volkswagen

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Führung von Volkswagen für die geplanten Stellenstreichungen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.