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Grüne fordern Kurzarbeitergeld für Solo-Selbständige

Vor ihrem kleinen Parteitag erheben die Grünen eine Reihe von Forderungen, um die ökonomischen und sozialen Folgen der Coronakrise besser zu bekämpfen. „Vom jetzt aufgespannten Schutzschirm werden zu viele noch nicht erfasst“, schreiben die Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Konkret verlangt die Partei ein Kurzarbeitergeld für Solo-Selbständige in Höhe von 55 Prozent des jeweiligen Steuergewinns der letzten Jahre, maximal 1.500 Euro.

Bislang fällt diese Personengruppe sofort in Hartz IV. Außerdem soll es für Eltern, die wegen fehlender Kinderbetreuung nicht arbeiten können, ein Corona-Elterngeld geben und für Hartz-IV-Empfänger einen krisenbedingten Sonderbedarf von 100 Euro für Erwachsene und 60 Euro für Kinder. Zu Konsumgutscheinen, wie sie eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten um den Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter vorschlägt, äußerten sich die Parteivorsitzenden nicht. Der Länderrat, wie der kleine Parteitag bei den Grünen heißt, wird wegen der Viruskrise am Samstag in digitaler Form stattfinden.

Foto: Annalena Baerbock und Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

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