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Grüne fordern weniger Einwegflaschen

Berlin - Die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Dorothea Steiner, hat angesichts des weiterhin sinkenden Anteils an Mehrweg-Getränkeverpackungen gefordert, weniger Einwegflaschen zu verwenden. "Wir wollen weniger Einwegflaschen und Dosen. Die Leichtplastikflaschen belasten unsere Umwelt. Sie verbrauchen viel Energie in der Herstellung und verschwenden knappes Erdöl", sagte Steiner am Freitag im Berlin.

"In Deutschland haben wir das Ziel, mindestens 80 Prozent aller Getränke umweltfreundlich abzufüllen. Das wird inzwischen Jahr für Jahr weit verfehlt." Der Anteil der Getränke, die in umweltfreundlichen Mehrwegflaschen abgefüllt werden, war zuletzt kontinuierlich gesunken: Betrug der Anteil im Jahr 2004 noch 70 Prozent, waren es im Jahr 2011 nur noch 46,7 Prozent. "Wir verlangen eine klare Kennzeichnung mit den Wörtern `Einweg` oder `Mehrweg` auf den Flaschen, damit Verbraucherinnen und Verbraucher wissen, was in Ihrem Einkaufskorb landet", so Steiner. Zudem müsse das Pfand übersichtlicher werden: "Einweg muss mehr kosten als Mehrweg. Eine Änderung ist seit Jahren überfällig. Ein ins Bodenlose sinkender Mehrweganteil, das können wir uns ökologisch nicht leisten."

Foto: Pfandsammler, über dts Nachrichtenagentur

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