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Grüne kritisieren CSU wegen Anspruch auf Innenministerposten

Die Grünen haben das Werben von CSU-Chef Horst Seehofer für einen Posten seines Landes-Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im nächsten Bundeskabinett scharf kritisiert. "Da wäre dann eine Obergrenze des mir Erträglichen überschritten", sagte die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). Sie sagte weiter, es zeuge "von mangelnder Demut vor dem Wählerwillen, wenn die Union bereits im Vorfeld der Bundestagswahl um Posten und Positionen schachert". Es wäre außerdem nicht gut "für die Innenpolitik in Deutschland , wenn die CSU mit ihren unverhohlenen Anleihen an den Rechtspopulismus ans Ruder käme". Seehofer hatte am Wochenende erklärt, man habe "einen sehr guten bayerischen Innenminister", der bereit sei, nach Berlin zu wechseln. Auch der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Ansgar Heveling (CDU), mahnte die CSU zur Zurückhaltung. "Bekanntlich werden Personalentscheidungen erst nach gewonnenen Wahlen getroffen. Deswegen sollten wir erst mal alles dafür tun, bei der Bundestagswahl erfolgreich zu sein", sagte Heveling der Zeitung. Foto: Grünen-Parteitag Juni 2017, über dts Nachrichtenagentur
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