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Grünen-Chef kritisiert Klöckners Landwirtschaftspolitik

Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck hat die Arbeit von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) kritisiert. Landwirtschaftspolitik müsse auch immer Klima-, Umwelt- und Tierwohlpolitik sein, sagte Habeck der "Zeit". Das sei in Deutschland aber nicht der Fall.

"Dass ein Landwirtschaftsministerium `Hü` sagt und das Umweltministerium `Hott` ist für eine Regierung ein unerträglicher Zustand", so Habeck. Das könne so nicht weitergehen. Deutschland sei "wie gelähmt" auch auf der europäischen Ebene. "Die Wahrheit liegt auf dem Tisch, und der Tisch steht momentan in Brüssel unter deutschem Vorsitz", so der Grünen-Politiker. Wichtig sei jetzt statt Einzelmaßnahmen eine Veränderung des Systems. "Die Europäische Kommission will es, aber der Widerstand ist noch immer in der Branche und bei Julia Klöckner im deutschen Agrarministerium." Trotz der "Farm-to-Fork"-Strategie der Europäischen Kommission finde im Ministerium von Klöckner keine Umstrukturierung von Geldern im Sinne von Klima-, Umwelt-, Arten- und Tierschutz statt, sagte Habeck. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

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