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Günther kündigt hartes Durchgreifen bei Hygieneregel-Verstößen an Stränden an

Wenige Tage vor dem Start in die Tourismus-Saison unter Corona-Bedingungen hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) angekündigt, dass die Behörden seines Bundeslandes in den Urlaubsorten an der Nord- und Ostseeküste strikt auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln achten werden. „Größere Ansammlungen von Menschen, von Urlaubern werden unterbunden, gerade wenn Alkohol getrunken und es mit dem Abstandhalten schwieriger wird“, sagte Günther der „Welt“ (Samstagsausgabe). Diese „klare Ansage“ sei mit Kreisen und Kommunen seines Bundeslandes besprochen worden und werde von den Sicherheitsbehörden auch durchgesetzt, so der CDU-Politiker weiter.

Urlauber und Tagesausflügler dürfen nach einem zweimonatigen Einreisestopp ab kommendem Montag wieder zu touristischen Zwecken nach Schleswig-Holstein kommen. Ab diesem Tag dürfen auch gastronomische Betriebe wieder öffnen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident appellierte sowohl an das Bundeskabinett in Berlin als auch an die dänische Regierung in Kopenhagen, die Kontrollen beiderseits der deutsch-dänischen Grenze möglichst bald zu beenden. „Je früher desto besser“, sagte Günther. Zudem plädierte er dafür, so bald wie möglich in allen gesellschaftlichen Bereichen einen „Weg zurück in die Normalität“ zu definieren. Mit Blick auf die am Samstag erstmals wieder genehmigten Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga regte der CDU-Politiker an, die Spiele ab der kommenden Saison wieder mit Publikum stattfinden zu lassen. Vielleicht müsse man sich an den Gedanken gewöhnen, dass Spiele auch „in viertel- oder halbvollen Stadien“ ausgetragen werden, in denen die Zuschauer die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten könnten, sagte Günther der „Welt“.

Foto: Strandkorb, über dts Nachrichtenagentur

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