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Günther verteidigt neue Reise-Regeln innerhalb Deutschlands

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat die heute beschlossenen Regeln für Übernachtungen von Gästen aus deutschen Corona-Risikogebieten gegen Kritik verteidigt. Die beschlossene Regelung, nach der ein Übernachtungsverbot gilt, falls kein negativer Coronatest vorgelegt wird, sei eine, die "deutlich übersichtlicher ist" und "viel mehr Klarheit" schaffe, sagte Günther am Mittwoch den ARD-Tagesthemen . In "weiten Teilen" seien die Regelungen auch einheitlich, so der CDU-Politiker.

Immerhin seien jetzt elf Bundesländer schon dabei und er habe die Hoffnung, "dass weitere Länder dazukommen". Man habe jetzt einen "besseren und einen gemeinsamen Weg" mit vielen Ländern eingeschlagen. Dies sei, "nach dem was in den letzten Tagen auch an Unverständnis da war", der richtige Schritt. Mit der Regelung gehe die Aufforderung an die Länder einher, dort wo Hotspots entstünden, "Maßnahmen zu ergreifen, dass die Zahlen wieder runtergehen", sagte der CDU-Politiker. Einer der Gründe, warum Schleswig-Holstein sich auf das Regelwerk eingelassen habe sei, dass das Bundesland Berlin jetzt "endlich auch harte Regelungen durchsetzt, damit die Zahlen nicht weiter nach oben gehen". Er halte die Regelungen auch für zumutbar, sagte Günther. Schließlich könne man weiterhin Urlaub in Schleswig-Holstein oder anderen Bundesländern machen. "Die einzige Grundvoraussetzung, die Sie erfüllen müssen ist ein negativer Test und ich finde, in Corona-Zeiten ist das nun wirklich nicht zu viel verlangt." (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Daniel Günther, über dts Nachrichtenagentur

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