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Hahn verteidigt Islamunterricht mit Ditib

Der ehemalige hessische Vize-Regierungschef und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Zusammenarbeit mit dem Verband Ditib bei der Erteilung von islamischem Religionsunterricht an hessischen Schulen gegen Kritik verteidigt. "Es war kein Fehler, nicht zur damaligen Zeit und auch aus heutiger Sicht nicht. Wir als damalige hessische Landesregierung und ich als stellvertretender Ministerpräsident, dessen Baby ja dieser Unterricht ein bisschen ist, haben uns sehr gut beraten lassen", sagte der FDP-Politiker der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagsausgabe).

Die Beteiligung des Türkei-nahen Verbandes Ditib am Islamunterricht war in die Kritik geraten, nachdem sich Ditib mit scharfen Worten über Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert hatte. "Da erwarte ich entsprechende Begutachtungen, aktuelle Schulbesuche bis hin zu Gesprächen mit den Lehrerinnen und Lehrern durch die hessische Schulaufsicht. Sie kann in die Schulen gehen und schauen, ob sich die dort Lehrenden im Rahmen unseres Grundgesetzes bewegen - ja oder nein. Ich habe nicht von einem einzigen Fall gehört, wo es hieß: nein, die haben sich außerhalb des Grundgesetzes bewegt. Weder offiziell noch im informellen Bereich", sagte Hahn weiter. Er wünsche sich, dass sich neben Ahmadiyyah und Ditib weitere islamische Religionsgemeinschaften am Islamunterricht beteiligen würden.

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