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Hamburger Bürgermeister plädiert für Zuschauer in Fußball-Stadien

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor dem Gespräch der Länder-Gesundheitsminister am Montag für Bundesliga-Spiele mit Fans in den Stadien plädiert. „Warum soll es nicht möglich sein, ein Fußballstadion mit einigen Tausend Zuschauern aufzumachen?“, sagte Tschentscher in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Es gehe hier um die Verhältnismäßigkeit.

„Das, was angesichts von Risiko-Schutz möglich ist, sollte man machen.“ In Hamburg sei es in der Elbphilharmonie bereits möglich, Konzerte mit bis zu 750 Personen auch live zu verfolgen. „Wir müssen verhältnismäßig sein und unter dem Gleichbehandlungsgrundsatz handeln.“ Was in der Fußball-Bundesliga jetzt möglich sei, hänge von den Konzepten ab. Allerdings: „Volle Ränge wird es nicht geben“, sagte Tschentscher. Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hält Zuschauer in Stadien unter gewissen Bedingungen für möglich. Klingbeil sagte in der Sendung: „Man muss sich genau angucken, was da passiert. Ich bin nicht aus Prinzip dagegen oder aus dem Prinzip dafür. Aber Bilder wie beispielsweise in Liverpool, wo sich bei der Meisterfeier mit Jürgen Klopp tausende in den Armen lagen, die will ich in Deutschland nicht.“

Foto: Bundesliga-Fußball vor dem Anstoß, über dts Nachrichtenagentur

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