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Hamburgs Bürgermeister drängt auf schrittweise Exit-Strategie

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) drängt auf eine schrittweise Exit-Strategie zur Aufhebung der Corona-Beschränkungen. „Wir haben vereinbart, die Lage nach Ostern gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut zu bewerten und dann zu entscheiden, wie es weitergeht“, sagte Tschentscher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es müsse eine Exit-Strategie geben, „aber nicht jede Phase wird schon ein festes Datum haben können“.

Dennoch mahnt Tschentscher zur Vorsicht. „Es ist zu riskant, an einem Tag X alle Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen auf einmal aufzuheben.“ Das müsse schrittweise geschehen. „Wir dürfen bei all dem Aufwand, den wir jetzt betreiben, den Erfolg nicht aufs Spiel setzen“, so der Bürgermeister. Oberste Priorität beim schrittweisen Ausstieg aus dem Beschränkungen müsse bleiben, den Erfolg der Maßnahmen nicht zu gefährden und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. „Wir wollen vermeiden, dass Menschen sterben, weil wir keine angemessene Behandlung sicherstellen können.“ Das sei der Maßstab, an dem sich die Schritte einer Exit-Strategie orientieren müssten, sagte Tschentscher dem RND.

Foto: Abstandsmarkierungen, über dts Nachrichtenagentur

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