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Handelsverband befürchtet „Totalausfall“ für Einzelhandel

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth hat vor einem „Totalausfall“ für den deutschen Einzelhandel durch die Ladenschließungen im Zuge der Corona-Krise gewarnt. Es werde Einnahmeausfälle von mehr als 1,15 Milliarden Euro pro Tag geben, sagte Genth der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwochsausgabe). „Das sind sieben Milliarden Euro in der Woche an Umsatz, der wegbricht. Der wird auch nicht nachgeholt werden. Davon sind Tausende von Einzelhandelsunternehmen und Selbstständige betroffen“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer weiter.

Von der Bundesregierung forderte er einen Krisenfonds für den Handel und Sofortzahlungen – ähnlich wie in Frankreich, das 300 Milliarden Euro bereitgestellt habe. „Jetzt muss schnell gehandelt und geholfen werden“, sagte Genth. Der Einzelhandel halte es nicht aus, „vier bis sechs Wochen ohne Umsatz auszukommen. Das ist unmöglich. Dann geht der Handel in die Knie“, so der HDE-Hauptgeschäftsführer weiter. Wenn hier nicht mit Direktzahlungen geholfen werde, sei eine große Zahl von Insolvenzen die Folge.

Foto: HDE, über dts Nachrichtenagentur

 

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