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Heil bietet Union Kompromiss bei Grundrente an

Im Streit mit der Union über die Grundrente hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Kompromissbereitschaft signalisiert. „Ich bin gern bereit, darüber zu reden, wie man die Grundrente noch zielgenauer hinbekommt“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Grundrente darf aber kein bürokratisches Monstrum werden.“

Der SPD-Politiker zeigte sich überzeugt, dass die Koalition „eine gute Grundrente hinkriegen“ könne. Zum 1. Januar 2021 solle sie Realität werden. Heil warb dafür, möglichst viele Menschen in die Grundrente einzubeziehen. Er bekräftigte noch einmal eine Ablehnung der Bedürftigkeitsprüfung, wie sie im Koalitionsvertrag vorgesehen ist: „Die Grundrente gibt es nicht bedingungslos. Es gibt klare Voraussetzungen: Man muss 35 Jahre gearbeitet haben.“ Auch Zeiten der Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen würden mitgezählt. „Wer die Grundrente bekommt, der hat sie sich erworben“, sagte der Arbeitsminister.

Foto: Senioren und Jugendliche, über dts Nachrichtenagentur

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