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Heil verlagert Arbeitsplätze ins Braunkohlerevier

Die ostdeutschen Braunkohleregionen sollen als Ausgleich für den Kohleausstieg neue Arbeitsplätze in Behörden und Verwaltungen bekommen. Nun schafft Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erste Fakten: Der Rentenversicherungsträger Knappschaft Bahn-See bekomme für seine Regionaldirektion Cottbus zusätzliche Aufgaben zugewiesen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf einen neuen Gesetzentwurf aus dem Arbeitsministerium. Neben ihren angestammten Aufgaben solle sich die Knappschaft künftig in Cottbus um die Verwaltung staatlicher Förderprogramme aller Art kümmern, darunter die Programme des Europäischen Sozialfonds (ESF). "Zukünftig soll die Administration und Prüfung von Förderprogrammen und -projekten des Bundes stärker gebündelt werden können", heißt es in dem Gesetzentwurf. Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See solle "ermächtigt werden, diese Aufgabe zu übernehmen". Dies ermögliche die "Stärkung von Standorten in Regionen, die von der Kommission `Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung` identifiziert wurden" - der sogenannten Kohlekommission, heißt es in dem Gesetzentwurf weiter. In ihrem Eckpunktbeschluss zum Kohleausstieg hatte die Bundesregierung Ende Mai eine Verlagerung von insgesamt 5.000 Stellen der Bundesverwaltung in Aussicht gestellt. Eine "Übertragung zusätzlicher Aufgaben an die Knappschaft-Bahn-See in Cottbus" werde dort als eine Maßnahme genannt, berichtet die Zeitung weiter. Zur möglichen Zahl neuer Stellen in Cottbus habe sich die Knappschaft auf Anfrage noch nicht äußern wollen. Ein Ausbau des Standorts sei in Vorbereitung, bestätigte aber ein Sprecher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Bisher beschäftigt die Knappschaft in der Region Cottbus rund 1.200 Mitarbeiter. Von ihnen arbeiten 800 für die Minijob-Zentrale, die dort neben ihrem Hauptsitz Essen ein zweites Standbein hat. Insgesamt hat die einst als Sozialkasse für Bergleute entstandene Knappschaft rund 25.000 Beschäftigte. Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur  

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