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Hennig-Wellsow für Verschiebung des Linken-Parteitags

Die Thüringer Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow hat sich dafür ausgesprochen, den Wahlparteitag der Bundespartei in Erfurt am Freitag abzusagen. "Angesichts der derzeitigen Pandemiesituation fände ich es richtig und verantwortungsvoll, den Parteitag zu verschieben", sagte Hennig-Wellsow der "taz" (Dienstagsausgabe). Obwohl das Hygienekonzept vor Ort den Anforderungen gerecht werde, sei allein die Anreise von fast 1.000 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik zum Veranstaltungsort riskant.

"Gesundheitsschutz für alle geht vor", so Hennig-Wellsow. Sie sprach sich dafür aus, die geplante Neuwahl der Parteispitze per Briefwahl und "am besten noch in diesem Jahr" zu organisieren. Die Thüringer Politikerin kandidiert zusammen mit der hessischen Fraktionsvorsitzenden Janine Wissler für den Parteivorsitz. Die neue Doppelspitze und der Vorstand sollen eigentlich noch diese Woche auf einem Kurzparteitag gewählt werden. Doch innerhalb des 44-köpfigen Parteivorstands, der erst am Wochenende die Verkürzung auf einen Tag beschloss, mehren sich die Bedenken. Dass der Parteitag am Freitag stattfinde, sei eher unwahrscheinlich, hieß es aus Vorstandskreisen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Abstimmung auf Linken-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

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