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Ifo-Index soll bald auch Selbstständige und Kleinstfirmen abbilden

Das Ifo-Institut will in Kürze offenbar auch Selbstständige und Kleinstunternehmen für seinen monatlich erscheinenden Geschäftsklimaindex befragen. Das berichtet der „Spiegel“. Interessierte Betriebe können sich demnach auf einer Website des Ifo-Instituts registrieren und werden dann ab Anfang November in den monatlichen Umfragen berücksichtigt.

Die Angaben der Kleinstbetriebe werden im Ifo-Geschäftsklimaindex anteilig gewichtet. Dabei spielt einerseits ihr Umsatz eine Rolle und andererseits die Branche, in der sie tätig sind. So hat die Automobilindustrie einen weit höheren Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung als etwa die Textilindustrie – und hat entsprechend auch im Index mehr Gewicht. Die Zahl der Selbstständigen, die an der Umfrage teilnehmen, ist nicht begrenzt. Das Ifo-Institut hofft laut „Spiegel“ auf eine rege Teilnahme, damit es in seinen Berichten künftig auch detaillierte Angaben zum Geschäftsklima bei Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen machen kann. 80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Kleinstfirmen. Die rund 2,1 Millionen Betriebe beschäftigen insgesamt gut 5,7 Millionen Menschen. Das Ifo-Geschäftsklima ist ein viel beachteter Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Der Index wird monatlich veröffentlicht und basiert bislang auf den Angaben von rund 9.000 Unternehmen. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

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