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Immer mehr Übernachtungen auf Campingplätzen

Die Zahl der Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen ist 2019 weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr legte sie um 3,5 Prozent auf 35,8 Millionen zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Damit setzt sich der Anstieg seit 2014 fort.

Dabei liegen die Sommermonate, insbesondere Juli und August, traditionell vorn. Im Juli 2019 wurden 8,5 Millionen Übernachtungen gemeldet – mit 24 Prozent fast ein Viertel aller Übernachtungen des Jahre, so die Statistiker. Eine besonders hohe Zuwachsrate verzeichnet das Wintercamping. Üblicherweise liegen die Übernachtungszahlen deutlich unter den Sommermonaten. Mit 257.000 Übernachtungen hatte etwa der Februar 2019 nur einen Anteil von 0,7 Prozent an allen Übernachtungen des Jahres. Allerdings ist beim Wintercamping seit einigen Jahren ein deutlicher Trend nach oben erkennbar, so das Bundesamt. Demnach gab es etwa im Februar 2020 mit 311.000 Übernachtungen fast eineinhalb Mal so viele wie im Februar 2010, so die Statistiker. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat (Februar 2019: 257.000 Übernachtungen) verbuchten die Campingplatzbetreiber einen deutlichen Anstieg von 21 Prozent. Mögliche Gründe für den besonders hohen Zugewinn könnten der zusätzliche Kalendertag und die besonders günstige Witterung sein: Dieser Monat war der zweitwärmste Februar seit dem Messbeginn im Jahr 1881. Ein weiterer Grund für die überproportional steigenden Februarübernachtungen könnte in den vergleichsweise niedrigen Campingplatzgebühren liegen. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 waren die Preise im Februar um 16,4 Prozent niedriger als im Juli und damit fast so günstig wie im November (16,5 Prozent niedriger als im Juli).

Foto: Wohnmobil, über dts Nachrichtenagentur

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