Immunologin hält Bevölkerung für neue Corona-Varianten gut gerüstet

Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk, sieht die Bevölkerung gegen neue Varianten des Coronavirus gut gerüstet. „Das Virus mag sich verändern, am Ende bleibt es aber immer der gleiche Erreger“, sagte sie dem „Stern“. Gegen die vorherrschenden Omikron-Varianten weist der Expertin zufolge ein großer Teil der Menschen eine solide Immunabwehr auf.

„Fast alle der etwa 40 Mutationen, mit denen sich das Virus bislang noch einmal optimiert hat, um noch effektiver in unsere Zellen zu gelangen, haben sich im vorderen Teil des Spike-Proteins gebildet“, so Falk. „Der hintere Teil sieht dagegen noch fast genauso aus wie beim ursprünglichen Virus.“ Durch die Impfungen hätte unser Immunsystem auch Antikörper und T-Zellen gegen diesen Teil gebildet.

Die könnten das Virus zwar nicht neutralisieren oder daran hindern, in die Zelle zu kommen. Trotzdem würden sie helfen, das Immunsystem zu aktivieren. Wie viele Impfungen das Immunsystem benötigt, um eine schwere Erkrankung zu verhindern, hänge jedoch unter anderem vom Alter ab.

So gebe es gute Gründe, dass die vierte Corona-Impfung vor allem den älteren Altersgruppen empfohlen wird, so die Wissenschaftlerin: „Ohne diesen Immunschutz haben sie ein höheres Risiko, schwer zu erkranken.“ (dts Nachrichtenagentur)
Foto: Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

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