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Indien sucht Hüter für sagenhaften Tempelschatz

Thiruvananthapuram im Süden von Indien. Seit Archäologen in diesem mittelalterlichen Tempel einen sagenhaften Schatz entdeckt haben, macht der Ort weltweit Schlagzeilen. Bis zu 15 Milliarden Euro könnten die hier seit Jahrhunderten versteckten Schätze aus Gold, Silber und Juwelen wert sein. Oommen Chandy, Ministerpräsident des südindischen Bundesstaates Kerala: "Der Sree-Padmanabhaswamy-Tempel ist der Stolz des Bundesstaates Kerala. Alle Menschen hier – egal welcher Kaste sie angehören – alle Menschen hier empfinden einen großen Respekt vor diesem stolzen Tempel. Und es ist die Pflicht des Staates, die Pflicht der Menschen, die Pflicht der Gesellschaft, diesen Reichtum zu schützen." Der Tempel war bisher vor allem für seine aufwändigen Skulpturen bekannt. Nun soll er rund um die Uhr bewacht werden – um den Schatz zu schützen, der in seinen unterirdischen Gewölben schlummert, darunter nach Medienberichten allein eine Tonne Gold aus der Zeit Napoleons. Es handelt sich um Opfergaben für die Hindu-Gottheit Vishnu, und vermutlich auch um die private Sammlung der Maharadschdas.O-Ton Oommen Chandy, Ministerpräsident des südindischen Bundesstaates Kerala:”Wir haben bereits vorübergehende Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Gleichzeitig laufen bei uns die Planungen für dauerhafte Sicherheitsvorkehrungen mit technologischen Hilfsmitteln.”Indiens Behörden suchen nun einen Hüter für den sagenhaften Schatz im Tempel. Wem der Schatz auf Dauer zugute kommen soll, das muss noch geklärt werden. Die Nachfahren der Maharadschas jedenfalls wollen keinen Anspruch darauf erheben.

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