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Industrie erhöht vor Groko-Gespräch Druck auf Union und SPD

Der deutsche Industrie mahnt Union und SPD zu einer schnellen Regierungsbildung. "Unsere Unternehmen erwarten Klarheit bei der Regierungsbildung. Wir müssen wissen, wohin die Reise geht - in Europa, bei der Digitalisierung oder im internationalen Steuerwettbewerb. Die Wirtschaft braucht eine handlungsfähige und stabile Regierung. Je schneller, umso besser", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Sprudelnde Steuereinnahmen seien kein Grund, sich zurückzulehnen. "SPD, CDU und CSU müssen sich auf ihre Gemeinsamkeiten konzentrieren. Sehr sinnvoll sind Initiativen zum Ausbau der digitalen Infrastruktur, für die Förderung von Forschung und Entwicklung und den freien Welthandel", betonte Kempf. Nötig seien in der neuen Legislaturperiode vor allem Investitionen in ein schnelleres Internet, Bildung und stabile Energienetze. "Beim Geldausgeben ist absoluter Vorrang für Investitionen erforderlich", fügte Kempf hinzu.

Foto: Konstituierende Sitzung des Bundestages am 24.10.2017, über dts Nachrichtenagentur

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