Intelligente Stromzähler erleichtern das Stromsparen

Intelligente Stromzähler sollen den Energieverbrauch durch eine jederzeit mögliche Kontrolle des Verbrauchs senken. Verschiedene Energieversorger bieten die schlauen Geräte in Pilotprojekten an. Wer die Möglichkeiten der sogenannten „Smart Meter“ nutzt, erschließt sich neue Potenziale um die eigenen Stromkosten zu senken.

Stromkosten senken leicht gemacht

Zu den effektivsten Methoden, die eigenen Stromkosten zu senken, gehört nach wie vor der Stromanbieterwechsel. Vor allem im Vergleich zum Grundversorger lassen sich hier attraktive Potenziale ausschöpfen. Dies gilt sogar beim Wechsel vom herkömmlichen Stromtarif bei den zuständigen Stadtwerken auf einen verfügbaren Ökostromtarif.
Transparenz, Effektivität und damit weniger Energiekosten verspricht der intelligente Stromzähler. Der Verbraucher kann sich ständig über den aktuellen Energieverbrauch informieren, entweder per Internet oder am Gerät selbst. Steigt der Verbrauch in die Höhe, so können unnötige Stromfresser vom Netz genommen werden.

So funktioniert der Smart Meter

Die Smart Meter sind je nach Anbieter mit verschiedenen Funktionen ausgestattet. Allen Geräten gemeinsam ist jedoch die Möglichkeit, den Stromverbrauch fast in Echtzeit abzulesen. Zum Teil sind die Zähler fernauslesbar, der Stromverbrauch innerhalb einer Periode kann am Gerät selbst oder über den PC abgelesen werden. Verbrauchsdaten können ausgewertet und gespeichert werden, zum Teil übernimmt der intelligente Zähler sogar die Kommunikation mit dem Energieversorger, indem Tarifdaten und andere Informationen übermittelt werden können.

Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Die Aufforderung zur Energieeinsparung und zu effizienteren Nutzungsmöglichkeiten der Energieressourcen hat nicht nur finanzielle Gründe. Ein sparsamer Verbrauch senkt die CO2-Emissionen in die Atmosphäre und sorgt zusammen mit einer vermehrten Nachhaltigkeit der Stromanbieter insgesamt zu einem klimaschonenden und umweltbewussten Umgang mit unserer Energie.
Die Smart Meter können einen wichtigen Beitrag leisten, bis zum Jahr 2022 sollen 80% der deutschen Haushalte mit der neuen Zählergeneration ausgestattet sein. Allerdings gibt es auch Kritik: So haben die Energieversorger durch die Möglichkeit zur Fernabfrage einen erweiterten Zugriff auf den einzelnen Versorger. Die Frage, wie sich die Privatsphäre der Verbraucher sichern lässt, ist noch nicht abschließend geklärt.
Bild: © Jupiterimages/BananaStock/Thinkstock

Diskussion

  1. Naja, es gibt auch noch vom Stromversorger unabhängige Anbieter von Stromzählern. Ich habe mir da einen zugelegt (https://discovergy.com/meter/functions/meter?) und die können sich das überhaupt nicht leisten, einem EVU hinterher zu laufen, da die ja auch eine Tarifberatung anbieten. Wenn das nicht stimmt, verivoxe ich das einfach und mach denen die Hölle heiß, warum die mir nichts günstigeres empfehlen. Gut, man muss natürlich hoffen, dass die Sache frei von politischem Zwang bleibt, denn dann kann man immer auch wieder den Zähler wechseln, wenn man das Gefühl hat, dass die doch nicht so gut mit den eigenen Daten umgehen.

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