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Iranisches Staatsfernsehen: Teherans Atomprogramm macht angeblich Fortschritte

Teheran - Der Iran macht angeblich Fortschritte bei seinem Atomprogramm und hat seine Nuklearanlagen mit neuen Zentrifugen zur Anreicherung von Uranium ausgebaut. Iran verfüge nun über Karbonfaser-Zentrifugen der vierten Generation, berichtete das iranische Staatsfernsehen IRIB am Mittwoch. Diese würden dank Überschallgeschwindigkeit bei der Aufbereitung von Uranium schneller arbeiten.

Iran habe für einen Nuklearreaktor in Teheran zudem 20 Prozent Brennmaterial eigenständig hergestellt, so IRIB. Die bisherigen Brennstäbe des Teheraner Reaktors seien in den 90er Jahren aus Argentinien importiert worden und ihre Laufleistung sei nur noch gering gewesen, begründete das Staatsfernsehen die Eigenproduktion. Der atomare Reaktor in Natanz habe indes seine Leistung um 20 Prozent gesteigert können, hieß es weiter. Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Zahlen noch nicht bestätigt. Die USA und die EU hatten in den vergangenen Wochen weitere Sanktionen gegen das Ahmadinedschad-Regime verkündet. Die UN hatte im November den verdacht geäußert, Iran plane ein militärisches Nuklearprogramm. Iran beharrt darauf, die Atomreaktoren nur für friedliche und zivile Zwecke zu nutzen.

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