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Jobcenter Pforzheim erfolgreich bei der Integration von schwerbehinderten Menschen

Das Jobcenter Pforzheim verhalf von April 2013 bis Oktober 2014 insgesamt 79 schwerbehinderten Menschen in Arbeit und konnte damit die Arbeitslosenzahlen in diesem Personenkreis um knapp 30 Prozent senken. Ein Erfolg, der wesentlich zurückzuführen ist auf zwei spezialisierte Mitarbeiter, die ausschließlich schwerbehinderte Menschen beraten und intensiv betreuen. „Ergänzend hierzu können die Betroffenen an Maßnahmen teilnehmen, die auf ihre individuellen Problemlagen ausgerichtet sind“, so Stefanie Schake, die Leiterin des Jobcenters.
So werden beispielsweise in dem Projekt „Aktiv mit Handicap“ der GBE behinderte Menschen über 50 Jahren für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden innerhalb von acht Wochen je nach Neigung und Vorerfahrung in einem von verschiedenen möglichen Bereichen (Büro, Maler, Holz, Metall, Gartenbau, Verkauf, Reinigung und Küche) geschult und qualifiziert. Seit Beginn von „Aktiv mit Handicap“ Mitte Juni dieses Jahres haben dadurch bereits zwei Personen erfolgreich Anschluss auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden.
Mit der Maßnahme „Potentialorientierte Integration in Arbeit“ (PIIA) des Internationalen Bundes werden Menschen, die gesundheitsbedingt eine berufliche Unterbrechung oder einen Veränderungsprozess durchlaufen, dabei unterstützt, ihre persönlichen Stärken und Potentiale kennenzulernen. Ziel ist es, für sie eine passgenaue Arbeitsstelle zu finden. Auf diesem Weg konnten im laufenden Jahr acht Personen in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit integriert werden.
Unternehmen, die ältere schwerbehinderte Menschen ab 50 Jahre einstellen, können zudem unter bestimmten Voraussetzungen eine Inklusionsprämie von bis zu 10.000 Euro erhalten. Seit Einführung dieses Instruments im März 2012 durch das Land Baden-Württemberg konnte das Jobcenter so 12 Personen zu Arbeit verhelfen.
Stephanie Schake freut sich über diese positiven Entwicklungen: „Seit zwei Monaten bewegen wir uns auf einem historischen Tief von 179 arbeitslosen schwerbehinderten Menschen.“  Wichtiger als die Zahlen sind ihr jedoch die Menschen, die hinter den Zahlen stehen. „Arbeit sichert nicht nur den Lebensunterhalt der Betroffenen, sondern steigert deren Selbstwertgefühl und ihre Lebensqualität, weil sie merken, dass sie gebraucht werden und einen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, so Schake.

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