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John wertet Aussage von Beate Z. als Geständnis

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), Barbara John, wertet die Aussage von Beate Z. im NSU-Prozess faktisch als Geständnis. "Sie hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, so sehe ich die Aussage", sagte John der "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Sich als elftes Opfer der angeblichen Alleintäter B. und M. darzustellen, ist das Einfachste, was man machen kann. Denn die beiden können nicht mehr reden. Also wird alles auf sie geschoben. Und sie selbst stellt sich als Heimchen vom Herd dar, das immer wieder gelitten hat, ohne etwas zu unternehmen. Das ist so offenkundig, dass sie damit nur offenbart hat, dass sie dazugehört." Als sich Uwe B. und Uwe M. umgebracht hätten, wäre doch der Moment der Befreiung gewesen, wenn Z. wirklich so gelitten habe, wie sie es sage, fuhr John fort. "Dann hätte sie doch sofort zur Polizei gehen und sagen können: Jetzt kann ich reden. Und was hat sie getan? Das Gegenteil. Sie hat die Zwickauer Wohnung in die Luft gejagt und dabei Opfer in Kauf genommen. Sie hat die Bekenner-Videos verschickt. Sie hat weiter agiert. Das finde ich einen Beweis."

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