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Journalisten Ressa und Muratow bekommen Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis 2021 geht in diesem Jahr an die Journalisten Maria Ressa und Dmitri Muratow. Das teilte das norwegische Nobelkomitee am Freitag in Oslo mit. Ressa arbeitet auf den Philippinen und geriet wegen ihrer Berichterstattung über den umstrittenen Präsidenten Rodrigo Duterte unter Druck.

Muratow arbeitet in Russland und unterstützte die Proteste in Weißrussland. Das Nobelkomitee begründete die Vergabe an die beiden Journalisten mit deren Kampf für die Pressefreiheit und gegen Falschnachrichten. Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den verschiedenen Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Anders als bei den anderen Preiskategorien ist keine schwedische Institution zuständig, sondern ein vom norwegischen Parlament bestimmtes fünfköpfiges Komitee. Der Friedensnobelpreis wird daher in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm. Die Auszeichnung ist seit 2020 mit 10 Millionen Schwedischen Kronen (rund 985.000 Euro) dotiert. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Bekanntgabe Friedensnobelpreis 08.10.2021, über dts Nachrichtenagentur

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